
© mit KI erstellt
Förderprogramm
Amt für ländliche Entwicklung

Hintergrund
Der Klimawandel verstärkt extreme Wetterereignisse wie schwere Dürren und Sturzfluten, wodurch ein dringender Bedarf an einem „Schwammregion“-Ansatz entsteht, der den natürlichen Wasserhaushalt der Landschaft auf ländlichen Böden und landwirtschaftlichen Flächen stärkt. Während die bayerische Initiative „boden:ständig“ die dezentrale Wasserrückhaltung fördert, wird die praktische Umsetzung oft durch das Fehlen objektiv anerkannter Bewertungssysteme behindert, mit denen sich die hydrologischen Auswirkungen und der Beitrag zum Hochwasserschutz dieser Maßnahmen quantitativ nachweisen lassen. Aufbauend auf früheren Forschungsergebnissen des SPORE-Projekts (Smart Sponge Region Oberfranken) untersucht diese Machbarkeitsstudie die Entwicklung eines digitalen Entscheidungshilfesystems, des „Entscheidungshilfesystems Schwammflur“. Durch die Kombination von hydrodynamischer Modellierung und generativer KI zielt das Projekt darauf ab, einen standardisierten Rahmen zu schaffen, der die dezentrale Bewirtschaftung ländlicher Böden direkt mit der formalen Wasserwirtschaft und dem Hochwasserschutz verbindet.
Zielsetzung
Hauptziel dieser Machbarkeitsstudie ist es, die technischen Anforderungen und die Machbarkeit eines digitalbasierten Entscheidungshilfesystems (Entscheidungshilfesystem Schwammflur) zu untersuchen. Dies umfasst die folgenden Kernbausteine:
· Durchführung von Markt und Metaanalysen bestehender Projekte, Befragung von boden:ständig Planern sowie Ermittlung der Entwicklungskosten zur Erstellung eines fundierten Lastenhefts für ein digitales Entscheidungshilfewerkzeug.
· Erarbeitung systematisierten Methoden (wie z. B. STORM-Oberflächenabflusssimulationen) zur Analyse der Wirkungen von Maßnahmenkombinationen auf Hochwasserschutz und Landschaftswasserhaushalt unter Anpassung bestehender Strategien der Hochschule Hof (HELIP, SOWIESO-Strategie) sowie Prüfung mobiler Bodenmesssysteme.
· Zusammenstellung eines Maßnahmenkatalogs „Schwammflur“ mit Best Practices, Do’s and Don’ts sowie praxisnahen Leitfäden, die an die lokale Machbarkeit vor Ort angepasst sind.
· Begleitung des STMELF-Aktionsprogramms „Schwammregion“, um qualifiziertes Feedback für eine iterative Optimierung einzuholen und so die Grundlage für die Entwicklung und Erprobung der Handlungs-Toolbox in ausgewählten Kommunen in einer anschließenden Projektphase zu schaffen.
Adressierte SDGs (Sustainable Development Goals)
Ansprechpartner
Projekte


















































