Das Projekt ResilienceLab verfolgt das Ziel, klimaresiliente Lösungen für urbane und ländliche Räume zu entwickeln und gleichzeitig die Qualifizierung von Nachwuchskräften im Umgang mit komplexen Herausforderungen zu stärken. Im Fokus stehen die Auswirkungen des Klimawandels – insbesondere Wetterextreme wie Starkregen und Trockenperioden – sowie deren Einfluss auf Infrastrukturen, Umwelt und Gesellschaft.
Kern des Vorhabens ist der Aufbau eines interdisziplinären Forschungsraums („Sponge Lab“), in dem innovative Ansätze des Wassermanagements, der Digitalisierung und der nachhaltigen Stadtentwicklung praxisnah erforscht und erlebbar gemacht werden. Hierzu werden u. a. Schwammelemente wie Gründächer, Regenwasserspeicher und Fassadenbegrünungen mit Sensorik ausgestattet und digital überwacht, um datenbasierte Lösungen für ein klimaangepasstes Wassermanagement zu entwickeln.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung neuartiger, textilbasierter Fassadenbegrünungen unter Einsatz nachhaltiger Materialien. Diese tragen zur Verbesserung des Mikroklimas, zur Reduktion von Hitzeeffekten sowie zur Ressourceneffizienz bei. Gleichzeitig werden digitale Technologien wie IoT, KI und digitale Zwillinge integriert, um komplexe Systeme besser zu verstehen und zu steuern.
Das Projekt verbindet Forschung, Lehre und Transfer: Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie Studierende erwerben praxisnah Kompetenzen für klimasensibles und ressourcenbewusstes Handeln. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit und innovative Lernformate werden Lösungsansätze entwickelt, die langfristig zur nachhaltigen Transformation von Städten und Regionen beitragen.
The research here is tough.
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