NEEWa

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Abgeschlossen

Netzwerk zur Erzeugung von Energie mit Wasserkraft

NEEWa

Förderprogramm

Dieses Projekt wird vom Europäischen Sozialfonds (ESF) mit 417.000 Euro gefördert.

Dieses Projekt wird vom Europäischen Sozialfonds (ESF) mit 417.000 Euro gefördert.

Hintergrund

Mit dem Green Deal hat sich die Europäische Union zum Ziel gesetzt bis 2050 klimaneutral zu sein, d.h. es sollen keine Nettotreibhausgasemissionen mehr freigesetzt werden. Um dieses Ziel zu erreichen muss der Anteil an erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch gesteigert werden; so soll dieser Anteil bis 2030 in der EU auf 32% anwachsen. Wasserkraft ist eine weitere Option zur dezentralen Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen. Obwohl diese rein gravimetrisch getriebenen Kraftwerke zu 100 % saubere und grundlastfähige Energie zu günstigen Gestehungskosten bereitstellen können, sind die Möglichkeiten vielerorts aufgrund unterschiedlicher gesetzlicher Hürden und fehlendem technischen Know-How nicht ausgeschöpft. Die größte Herausforderung stellt hierbei meist die ökologische Verträglichkeit dar, die die Einflüsse der meist in Flüssen installierten Kraftwerke auf ihre Umwelt beschreibt. Wasserkraftwerke, egal welcher Größenordnung, dürfen dabei nicht zur Gefährdung des Fischbestandes führen sowie die umliegende Flora des Flussbettes nicht maßgeblich beeinträchtigen. In diesem Bereich herrscht derzeit wenig Aufklärung über technologische Möglichkeiten, was zu politischen Diskussionen und einer Erschwerung des Zubaus führt. Die im Abwasser gespeicherte Energie kann in Kläranlagen, Kanalnetzen und Aquakulturen nicht nur als Strom durch Turbinen, sondern auch als Abwärme über Wärmetauscher nutzbringend verwertet werden. Diese Anforderungen und die damit verbundenen Investitionskosten für die Errichtung von Wasserkraftwerken sind daher in den letzten Jahren deutlich gestiegen, weshalb immer weniger neue Kraftwerke installiert werden. In weiteren Branchen wie dem Abwassermanagement (Kanalnetz), der Abwasseraufbereitung und der Aquakultur sind zudem große Energiepotenziale vorhanden, die aufgrund mangelnden Wissenstransfers und teilweise ausstehendem Forschungsbedarfes noch nicht erschlossen sind.

Zielsetzung

Ziel dieses Vorhabens ist es, potentielle Akteure aus der gesamten Wertschöpfungskette unter dem Aspekt des Wissenstransfers zusammen zu bringen und die Teilnehmer durch die Etablierung eines Netzwerkes bezüglich der Chancen und Möglichkeiten weiterzubilden. Das Netzwerk soll durch den regelmäßigen Austausch den Einsatz und die Weiterentwicklung bestehender und neuer Technologien zur Nutzung von Wasserkraft in Kombination mit Wärmetauschern fördern.

NEWS

Nachhaltige Stromerzeugung in Aquakultur, Kläranlage und im Abwasserkanal

Ein neues Forschungsprojekt des Instituts für Wasser und Energiemanagement der Hochschule Hof soll das Potential und die Nutzung von Wasserkraft in bestehenden Wasseranlagen fördern und zum Erfolg des Kompetenzstandortes Wasser Hof beitragen.

Campuls

IWE stellt Projekt zur Gewinnung von nachhaltigem Strom im BR Fernsehen vor

Die Hochschule Hof ist am Samstag, den 12.02.2022 in der Sendung „Gut zu Wissen“ des Bayerischen Rundfunks (BR) vertreten. Dort stellt ein Team des Instituts für Wasser – und Energiemanagement das Projekt „NEEWa – Netzwerk zur Erzeugung von Energie aus Wasserkraft in bestehenden Wasseranlagen“ vor. Campuls

Adressierte SDGs (Sustainable Development Goals)

SDG 6
SDG 11
SDG 14

Ansprechpartner

Martina Monien-Zeh

Martina Monien-Zeh

Assistenzin

emailphone
Harvey Harbach

Dr. Harvey Harbach

Forschungsgruppenleiter

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Manuela Wimmer

Prof. Dr. Manuela Wimmer

Forschungsgruppenleiterin

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Projekte

Weitere Forschungsprojekte

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